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Laborautomation

Gemäss Erfahrung verfügt jedes Chemielabor der Verfahrensentwcklung im Schnitt über einen ap-parativen Aufwand inkl. Kapellen etc. von ca. CHF. 250'000.00 bis CHF 400’000.00. Diese Investitionen sollen effizienter eingesetzt werden.

Normalerweise wird diese Infrastruktur während 8-9 Stunden im Tag genutzt. Die „Labor-Automatisierung“ versucht diese Nutzung durch gezieltes Einsetzen von Automatisierungs-Elektronik auf 10 bis 16 Stunden ( oder mehr ) zu erweitern. Dadurch kann die aufwendige  Infrastruktur besser genutzt werden. Einige der vom Anwender im Labor durchgeführten Arbeiten oder Aufgaben können, unter Einhaltung von entsprechenden Sicherheitsmassnahmen, auch von einer Automatisierungs-Elektronik ausgeführt werden. Die ermöglicht gewisse Proben-vorbereitungs-Schritte und Proben-Nachbe-handlungen auch ohne die Anwesenheit des Labor-Personals durch elektronische Steuerungen durchzuführen. Als einfachstes Beispiel, wird das Aufheizen von Wasser- und Oelbädern vor Arbeitsbeginn des Laborpersonals, erwähnt. (Allcontrol Badregler LR2-S-302 und LR2-S-302N können das jetzt schon!)

Der Anwender kann seine Anwesenheit so auf das Wesentliche begrenzen und so seine persön-liche Effizienz erhöhen. Da viele Labors unter starkem Zeitdruck stehen und immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit erledigt werden müssen, ist der Einsatz solcher Steuerungen in den meisten Fällen sehr willkommen.

Die Allcontrol AG erarbeitet zur Zeit, zusammen mit Anwendern aus der Chemie, das Pflichtenheft eines Labor-Automatisierungskonzeptes. Jeder Anwender, der sich für dieses Thema interessiert, ist eingeladen, aktiv an diesem Thema mit zu arbeiten und die zukünftige Apparatur mit zu gestalten.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bestehende Einrichtungen weiterhin einsetzen zu können. So sollen, unter gewissen Einschränkungen, Glasreaktoren, Kryostaten von Huber GmbH oder Julabo GmbH etc, gewisse Rührer, die sich extern steuern lassen etc., weiterhin im System einge-setzt werden können. Damit heben wir uns eindeutig von zur Zeit auf dem Markt befindlichen Produkten ab, die voraussetzen, das alles neu angeschafft wird.

Ebenfalls wollen wir den Anwender die Möglichkeit gewährleisten, jederzeit und auf einfachste Art und Weise, in einem laufenden Prozess einzugreifen. Der PC dient zur Eingabe der Rezeptur oder des Programms und zeichnet Daten auf, aber eine separate externe Steuerung auf Basis SPS mit sehr schnellem Rechner und eine damit verbundene „Bedienebene“ inkl. „Not-Aus-Taste“ erlauben es, sofort vor Ort einzugreifen. Das erhöht die Sicherheit erheblich.

Unsere Philosophie, neue Geräte und Einrichtungen zusammen mit den zukünftigen Anwendern zu entwickeln, wird wieder zum Zuge kommen.

Früher gab es die „Gerätekom-missionen“ in Basel, die aus Vertretern der verschiedenen Sparten und des Einkaufs bestanden. Diese Arbeitsgruppen versuchten gemeinsam, teilweise sogar firmenübergreifend neue Geräteentwicklungen bei Lieferanten und Partnern zu begleiten und zu normieren. Heute sind keine solchen Institutionen mehr vorhanden und es fehlt oft an Gesprächspartnern aus der Praxis. Neue Stellen wie „Sicherheitsbeauftragte“ und „technische Gebäudechefs“ können diese Lücke wieder etwas schliessen, das kostet aber Zeit und Aufwand.

Wir von der Allcontrol AG wünschen uns solche konstruktive Diskussionen, um unsere Entwicklunen marktgerecht zu orientieren.

Wir freuen uns auf Leser und Anwender, die auf unsere Entwicklung Einfluss nehmen möchten. Bitte benutzen Sie dazu unser Kontaktformular.

Th.Kruijsen, GL und Mitinhaber   

 

Newsflash

Neue Kavitätsregelung für Formen-Temperierung

Allcontrol AG / Regloplas AG ist es in enger Zusammenarbeit gelungen, eine neue Art Temperierung von Kunststoffformen zu entwickeln. Dieser neue Regelalgorithmus wird als "Kavitätsregelung" bezeichnet.
 
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Praxis

Bäder mit Innenkühlung für das Verfahrenslabor

Das Regeln eines Wasser- oder Ölbades konnte bisher nur einseitig durch Heizen des Mediums realisiert werden. Das neue Heiz-/Kühlbad schafft hier Abhilfe.

Bisher musste mittels natürlicher Abkühlung auf "bessere Zeiten" gewartet werden, wenn das Medium bereits zu warm war.

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